7. Jahrestagung des IKCG, März 2015

Am 6. und 7. März trafen sich Vertreter und Vertreterinnen der im IKCG verbundenen Gemeinden in Rastatt. Am Anfang war die Runde relativ klein, am Ende wuchs sie bis auf mehr als 20 Personen.
 

Quelle: Benjamin Simon

 
Hauptthema war die Jugendarbeit. Eingegeben war dieses Thema durch die Frage, ob und wie es in GaSH-Gemeinden eine zweite Generation geben kann. Sind solche Gemeinden nicht abhängig von der Heimaterfahrung, die Eltern und Kinder in diesem Fall gerade nicht miteinander teilen? Was ist denn Heimat, wenn sie in einem "Zwischen" gestaltet wird? Diese Fragen wurden rege diskutiert - und blieben (und bleiben wahrscheinlich) irgendwie unbeantwortet.
 
Beantwortet wurden aber Fragen ganz praktischer Art. Wie ist die kirchliche Jugendarbeit in Baden und Württemberg strukturiert? Wer lädt wozu ein? Welche verschiedene spirituelle Profile findet man in dieser Arbeit wieder? Kerstin Sommer, Landesjugendreferentin bei der Evangelischen Kirche in Baden, und Sarah Koyyuru, Inhaberin einer Projektstelle für Jugend, Kirche und Migration bei der württembergischen Kirche, skizzieren in zwei Powerpoint-Präsentationen die sehr vielfältige Landschaft der Jugendorganisationen in Baden und Württemberg. In einer ersten Begegnungsrunde wurden außerdem die Erfahrungen der Teilnehmer im Bereich der Jugendarbeit gesammelt.
 
Quelle: Benjamin Simon
 
Am Abend ging es - praktisch wie auf einer Jugendfreizeit - ab in den Keller der Tagungstätte Sankt Bernard, wo sich zwischen Heizungsräumen auch eine Bar befindet. Am nächsten Tag gestaltete Pfr. Jae-Hoon Lim mit einer frühen Andacht den Tagesbeginn. Im Laufe des Tages stellte sich unter anderem die Griechisch-Orthodoxe Gemeinde vor.
 
Mit dem restlichen Vorstand blicke ich zurück auf gelungene Tage!
 
Tim van de Griend, Vorstandsmitglied des IKCG und Pfarrer für Niederländer in Süddeutschland