Pfingsten 2012 interkulturell -
in Mannheim und Heidleberg

Wie in den vergangen Jahren hat der Heidelberger Zweig des IKCG.....

Mikel Allimadi und der Manita-Chor
Mikel Allimadi und der Manita-Chor
Mikel Allimadi und der Manita-Chor

...unter der Leitung von Pfarrer Florian Barth am Pfingstsonntag und die Gemeinde der CitykircheKonkordien in Mannheim unter Leitung von Pfarrer Peter Annweiler und Pfarrerin Maibritt Gustrau am Pfingstmontag zu interkulturellen Gottesdiensten eingeladen

In Heidelberg wurde die Festgemeinde durch den Ältesten der Kapellengemeinde, Mikel Allimadi, dem Vorsitzenden des Ausländerbeirats der Stadt Heidelberg, herzlich begrüßt.

Mitgewirkt und vorbereitet haben den Gottesdienst außerdem Annette Wakam und Huey-June Riewe, der Leiterin der Chinesischen Gemeinde in Heidelberg.

Chor der Chinesischen Gemeinde
Chor der Chinesischen Gemeinde
Chor der Chinesischen Gemeinde

Ein kleines interkulturelles Jointventure gab es am Rande des Gottesdienstes als der Chorleiter von Manita den Sängerinnen und Sängern des chinesischen Chors für den Einzug das Lied „Si ya hamba" auf Zulu beibrachte. Nach einige zungenbrechenden Versuchen, klappte es ganz wunderbar und konnte pünktlich um kurz nach elf beim Einzug in die Kapelle von beiden Chören gemeinsam gesungen werden.

  

In Mannheim wurde nun schon zum dritten Mal ein Interkultureller Gottesdienst in der Konkordiengemeinde gefeiert. Gemeinsam eingeladen hatten die Konkordiengemeinde, die Koreanische Agapegemeinde aus der Schwetzingerstadt, die Ev.Eritreische Gemeinde und die Indonesische Gemeinde.

Der zentrale Gedanke des Predigttextes Epheser 4,11-16, die Gabe jedes Einzelnen zu nutzen für die Einheit der Gemeinde wurde von Pfarrerin Maibritt Gustrau auf die Gaben der unterschiedlichen Gemeinden und das Zusammenwachsen der Kirchen übertragen. Grundlegend für den Aufbau von Gemeinden und für das Zusammenwachsen von Kirchen sei es, ein „Netz von Geschichten" zu knüpfen. Dieses Netz bestehe bereits, denn einige Kirchen, Gemeinden oder auch Einzelne seien bereits miteinander eng verbunden, aber im Alltag würde doch auch  immer wieder schmerzlich erfahren, besonders von Christinnen und Christen anderer Sprache und Herkunft, dass das Netz noch zu grobmaschig sei. Mit Geduld und gegenseitiger Hilfe gelte es die Grenzen in Strukturen, Bekenntnissen, Tradition und Gewohnheit zu überwinden, denn das Hineinwachsen in die ganze Fülle, die Christus in  sich umfasst, daran besteht im Epheserbrief kein Zweifel, ist den Kirchen gemeinsam verheißen, keiner für sich allein.

Im Anschluß an beide Gottesdienste, in Heidelberg und Mannheim, konnte bei Kaffee, Kuchen und asiatischen Köstlichkeiten gleich damit begonnen werden weitere Knoten zu knüpfen für ein stabiles Netz zwischen Christinnen und Christen aller Sprachen und Herkunft.